"Dort wo der Wilde Westen

 Zu Hause ist"

Carson City Company eV

Club zur Pflege des Brauchtums des früheren

amerikanischen Westens

Der „Wilde Westen“ ist gar nicht so Wild

(Westernhobby, eine Geschichte mit Geschichte)

Wer hat nicht schon mal seine Nase in die Bücher von Karl May  gesteckt oder sich von einem Western in Fernsehen oder Kino fesseln lassen.

Den Geschmack von Abenteuer und Freiheit, verbunden mit einem großen Schuss Romantik

 

Für viele wird dies nur wahr beim Lagerfeuer am Strand, oder vielleicht schon beim inhalieren einer Zigarette der Marke die mit eben diesen Werten wirbt.

Einige setzen ihre Liebe zum Wilden Westen gerade mal zu Karneval um und schlüpfen in die Rolle des harten Cowboys oder der Saloonlady.

 Eine heimliche Liebe der Deutschen? Nur für die tollen Tage? Nein nicht alle!  

Obwohl man es sich kaum vorstellen kann hat die Beschäftigung von vielen Menschen mit dem Lebendigen Nachleben der Geschichte der Vereinigten Staaten, fern von Amerika, in Deutschland eine lange Geschichte.

Indianistik, das Leben der Cowboys und Trapper oder die Geschichte des amerikanischen Bürgerkrieges, dass Westernhobby fesselt groß und Klein.

 Dafür extra nach Amerika reisen?

                             

...hoch im Kölner Norden, im Flurbereich von Roggendorf-Thenhoven, dem von der Autobahn Köln-Neuß und der Sinnersdorfer Strasse gebildeten Winkel, liegt an der Reitanlage eine winzig kleine Ansiedlung der Carson City Company, einer Nachgebauten Amerikanischen Siedlung aus dem Wilden Westen der Gründerzeit.

 

Hier haben Freunde dieses Zeitgeschehens gewollt primitiv historisch gestaltete Holzhäuser mit Sheriff-Office und Jail, Trade-House, einem originalgetreuen Saloon und Zeltlager indianischer Tipis errichtet.

In der urwüchsigen Umgebung spürt jeder die wildromantische Atmosphäre.

 In eine solche Anlage gehörte selbstverständlich die Holzkirche mit dem Wetterhahn auf dem Türmchen. Dieser ist übergroß aus Zinkblech gestaltet; das Dach mit Asphaltpappe eingedeckt, die Fenster durch schmiedeeiserne rautenförmige Gitter gesichert.

Immer am dritten Samstag im Juni werden die Tore der Stadt geöffnet.

Die Cowboys, Indianer und all die Bewohner von „Carson City“ laden ein zum

"Tag der offenen Türe".

Wie es sich für den „Wilden Westen“ gehört wird am Samstag dem 17. Juni 2006, nicht nur ein Steak auf dem Ranchgrill neben leckeren Grillwürstchen brutzeln, sondern auch viel geboten.

Countrymusic Live am Samstag-Nachmittag.

Kinderspiele im Indianerlager, eine Hüfburg, Goldwaschen und vieles mehr für die kleinen Besucher.

Viel Information über das Leben im „Wilden Westen“ durch verschiedene Infostände. Denn auch auf „Carson City“ sucht man tatkräftige Verstärkung für ein richtiges Familienhobby.

1978 in Köln gegründet, zählt der Verein zur Zeit 22 Mitglieder im Alter zwischen 18 und 74 Jahren. Hinzu kommen 6 Kinder zwischen 5 und 14 Jahren. Seit 1982 besteht die Carson City Company auf dem 23.000 qm großem Grundstück in Köln-Roggendorf.

Vielleicht haben Sie ja Lust mal eben um die Ecke in den Wilden Westen einzutauchen, ein kaltes Kölsch, Square und Line-Dance oder Indianischen Tänzen rund um die Tanzlodge zu erleben, zu Stöbern in den Ausstellungen und mal mit Menschen zu sprechen, die sonst doch ganz normal wirken. 

Eine Bitte an Sie, falls Sie außerhalb der für die Öffentlichkeit zugänglichen Zeiten unseren Verein und unser Gelände besuchen wollen: Bitte melden Sie sich vorher an!  Es kann Ihnen sonst passieren, das Ihnen der Zutritt verweigert wird.

Wir wollen damit nicht Unhöflich erscheinen, aber Sie werden verstehen, das Besucher in Moderner Kleidung das Bild auf geschlossenen Treffen erheblich stören.

Anlässlich der "Geschlossenen Treffen (Ostern, Freundschaftstreffen und Herbsttreffen) gilt für alle Besucher: Zwang zur Historischen Kleidung des "Alten Westens" ab Eröffnung !!!

Dies gilt übrigens auch für Hobbyisten und deren Begleitung           

So Long Partner,

einen schönen Ritt in den Sonnenuntergang.


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